Kardan Praxis
Beigesteuert von gerd_
02.11.2009
Eine komplette Kardanwelle der R1150GS
mit allen bei „Theorie“ beschriebenen Komponenten
Grund des Ausbaus war, dass keine Kraftübertragung mehr stattfand.
Dank an ChristianS. Er stellte die defekte Welle zur Verfügung.
Zu sehen ist ein Defekt am Schwingungsdämpfer
Das Elastomer ist zerstört (dreht durch; Totalschaden)
Die Laufleistung betrug ca. 230 TKm
Das Gelenk auf den Bildern ist von einer 2V Q ohne Paralever. Bei spätestens 20 Grad geht es mechanisch auf Block.
Bei den Wellen der 4V sehen die Gelenke nur etwas eleganter aus, lassen sich aber noch weniger knicken.
Aufgrund des begrenzten Knickwinkels ist bei gleichbleibendem Abstand von Getriebe zu Hinterachsgetriebe auch der Federweg begrenzt.
Will man man dennoch einen grösseren Federweg / Knickwinkel erzwingen und baut das GSA Federbein in eine GS) kann schnell ein Gelenk überfordert sein.
Die GSA hat eine eigene Welle und kann etwas weiter knicken.
Die Kardanwellen der 1150/850 R, Rock, GS, RT, RS sind identisch und knicken max ca.17 Grad. Die GSA-K-Welle passt in alle anderen Genannten, umgekehrt funktioniert es nicht.
Größere Knickwinkel gibt es bei landwirtschaftlichen Geräten doch da sind die Drehzahlen weniger hoch. Zunehmend werden auch dort homokinetische Wellen verwendet die grössere Knickwinkel zulassen ohne Winkelfehler zu verursachen.
Hier eine Ansicht des Längenausgleichs
Sieht man in das Rohr des Längenausgleichs, so kann man dort Reste des geschmolzenen Elastomers erkennen
Optimale Wellen sind durch einen Doppelzahn o.Ä. gegen fehlerhaften Zusammenbau geschützt.
Nicht die Wellen der GS, jedoch die der GSA
Montage
Die Enden der Kardanwelle werden sowohl an der Getriebeseite als auch an der Seite des HAG nur auf Feinverzahnungen gesteckt und schnappen über Sicherungsringe.
Links
Paralever-Aufbau-und-Funktion
Kardan-Praxis
Kardan-Theorie
mit allen bei „Theorie“ beschriebenen Komponenten
Grund des Ausbaus war, dass keine Kraftübertragung mehr stattfand.
Dank an ChristianS. Er stellte die defekte Welle zur Verfügung.
Zu sehen ist ein Defekt am Schwingungsdämpfer
Das Elastomer ist zerstört (dreht durch; Totalschaden)
Die Laufleistung betrug ca. 230 TKm
Das Gelenk auf den Bildern ist von einer 2V Q ohne Paralever. Bei spätestens 20 Grad geht es mechanisch auf Block.
Bei den Wellen der 4V sehen die Gelenke nur etwas eleganter aus, lassen sich aber noch weniger knicken.
Aufgrund des begrenzten Knickwinkels ist bei gleichbleibendem Abstand von Getriebe zu Hinterachsgetriebe auch der Federweg begrenzt.
Will man man dennoch einen grösseren Federweg / Knickwinkel erzwingen und baut das GSA Federbein in eine GS) kann schnell ein Gelenk überfordert sein.
Die GSA hat eine eigene Welle und kann etwas weiter knicken.
Die Kardanwellen der 1150/850 R, Rock, GS, RT, RS sind identisch und knicken max ca.17 Grad. Die GSA-K-Welle passt in alle anderen Genannten, umgekehrt funktioniert es nicht.
Größere Knickwinkel gibt es bei landwirtschaftlichen Geräten doch da sind die Drehzahlen weniger hoch. Zunehmend werden auch dort homokinetische Wellen verwendet die grössere Knickwinkel zulassen ohne Winkelfehler zu verursachen.
Hier eine Ansicht des Längenausgleichs
Sieht man in das Rohr des Längenausgleichs, so kann man dort Reste des geschmolzenen Elastomers erkennen
Optimale Wellen sind durch einen Doppelzahn o.Ä. gegen fehlerhaften Zusammenbau geschützt.
Nicht die Wellen der GS, jedoch die der GSA
Montage
Die Enden der Kardanwelle werden sowohl an der Getriebeseite als auch an der Seite des HAG nur auf Feinverzahnungen gesteckt und schnappen über Sicherungsringe.
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Letzte Aktualisierung ( 08.11.2009 )
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